Impro

Pascal Fischer auf der Bühne

Wie es Euch gefällt – so bin ich seit Jahren im Improtheater. Das Hobby ist zum Standbein geworden: als Spieler im Ensemble von Improglycerin und als Trainer für „Improtheater Frankfurt“ und für andere private Auftraggeber. Meine Lieblingsthemen sind hier Storytelling, Regie, Erzählhaltung und Rhetorik. Teilgenommen haben schon Menschen von 5 bis Ü50. Mein persönliches Ziel: abendfüllendes Shakespeare-Impro!

Für mich hat Impro mehrere Lebensfäden verbunden: Die Liebe zur Sprache, gerade auch zur Dichtkunst. Das Storytelling aus dem Journalismus. Das Interesse an allerlei Milieus in meinen Reportagen. Die Regie bei meinen Radio-Features. Das Rotlicht-Lampenfieber vor dem Mikrofon. Und das verlockende Voll-Frontal-Gefühl aus meinem Lehramts-Studium.

Impro verändert alle. Hier ist sinnigerweise nichts geplant. Das Publikum gibt Ideen vor – zum Beispiel einen Ort, eine Beziehung, einen Beruf oder ein Gefühl. Und daraus entwickeln wir Geschichten – spontan, aber nicht chaotisch. Von der Kurzszene bis zur Langform, vom Gag bis zur Tragödie, mit Helden und Gegenspielern, mit Cliffhangern, Weisheiten, Bühnenkämpfen, gar mit Reim und Gesang.

Deshalb setzt man die Kunstform sogar in Firmenfortbildungen, im Einzelcoaching oder im Schulunterricht ein – überall, wo es um Spontaneität, Mut zum Scheitern und Teamgefühl geht. Eben dort, wo wir darüber nachdenken möchten, warum und wie wir handeln.

Ich persönlich liebe die Moment-Mentalität, das Ideengewitter, das echte Aufeinander-Aufbauen, die grundlegende Gehirnspülung, das zen-artige Loslassen und die glücklichen Gesichter überall.

Und ich freue mich noch mehr, wenn ich das weitergeben kann.

Pascal Fischer bei weiteren ImproshowsFotos auf dieser Seite mit freundlicher Genehmigung von Silke Strauss, Franz Vogel, Mona Beeg-Sauer, GYMC-Media.